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Ein Querkopf kommt selten allein

Die 13-jährige Priya lebt mit ihrer Mum Tanu in Neu-Delhi. Die Mutter ist Priyas  „zweitbeste“ Freundin. Priya ist ohne Vater aufgewachsen. Ihre Mutter hatte ihr erzählt, er sei gestorben. Jetzt taucht er plötzlich auf, um seine Tochter kennenzulernen (von deren Existenz er scheinbar nichts wusste). Priya empfindet ihn zunächst als Störenfried und gibt ihm den Spitznamen „Dad the Bad“. Der versteht es aber, charmant und humorvoll aufzutreten. So macht er sich auch bei Priyas Klassenkameradinnen schnell beliebt. Und bei Pinkymasi, Mums bester Freundin. Ausserdem ist er Reiseschriftsteller und schreibt witzige Bücher. Im Laufe der Zeit mischt sich Dad the Bad  immer mehr in das Leben von Ex-Frau und Tochter ein. Er bezieht die Wohnung neben ihnen.

Priya muss Nachhilfeunterricht in Mathematik nehmen, weil das ihr schwaches Fach ist. Aber der Vater gibt ihr auch Gitarreunterricht, was ihr viel Freude macht.

Mum Tanu und Dad the Bad  Jeet entdecken wieder ihre Gefühle für einander. Und Priya interessiert sich für den Bruder ihrer besten Freundin Aruna, den sie manchmal aber auch blöd findet.

Eine sehr lebhaft und humorvoll geschriebene Geschichte, spannend und mit Gefühl. Lesemuffel werden damit ihre Liebe zum Buch entdecken. 
Heinz Beetschen

Von Rupa Gulab (ab 13 Jahren), Reihe Baobab/NordSüd,     
Fr. 23.80

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