Unsere Arbeit in Kolumbien

Jugendliche sitzen vor ihrem Quartiertreff, dem Haus von Platohedro.
Der bewaffnete Konflikt zwischen FARC Rebellen du Regierung wurde 2016 beendet. Damit ist es immer noch ein langer Weg bis zu einem wirklichen Frieden in Kolumbien. Aber es ist der Weg frei, dass gesellschaftliche Akteure mit dem Aufbau des Frieden beginnen. Die Partnerorganisationen von terre des hommes schweiz setzen sich aktiv für Frieden ein.
Der über 50 jährige bewaffnete Konflikt zwischen FARC Guerilla, Militär und Paramilitärs hat Kolumbien tief geprägt und gespalten. Ausgehend vom Krieg hat Gewalt über all die Jahre hinweg fast alle Lebensbereiche ergriffen, und sich tief in den gesellschaftlichen Alltag hineingefressen.
 
Gewaltspiralen durchbrechen
Gewaltprävention mit Jugendlichen steht daher im Vordergrund der Arbeit der Partnerorganisationen von terre des hommes schweiz. Denn für den Aufbau des Friedens kommt der Jugend eine besondere Bedeutung zu. In den Projekten von terre des hommes schweiz lernen Jugendliche aus der sie umgebenden Gewalt zu entkommen und Gewaltspiralen zu durchbrechen.
 
Jugendlichen eine Stimme geben
Eine wichtige Komponente ist es auch, Jugendlichen eine gesellschaftliche Stimme zu geben. Denn nur wenn alle gehört werden, kann gesellschaftlichen Vertrauen entstehen, was für den Aufbau von Frieden unerlässlich ist. Kunst und Kulturprojekte dienen hierzu ebenso wie die Arbeit in Netzwerken der Jugendlichen, sei es in ihrem Stadteilen in den Grossstädten oder in den Dörfern in ländlichen Gebieten. Die Partnerorganisationen von terre des hommes schweiz setzen sich auch für Entmilitarisierung der Gesellschaft ein.
Bild aus dem Projekt "Lebensalternativen für afrokolumbianische Jugendliche"

Projekte in Kolumbien

Lerne hier unsere Projekte und Partnerorganisationen in Kolumbien kennen.