16.10.2013

Kinder und Jugendliche aus Syrien: Die Schweiz sollte mehr tun

Medienmitteilung

Die Organisationen Terre des hommes Kinderhilfe und terre des hommes schweiz rufen die Behörden in Bern auf, weitere Syrien-Flüchtlinge aufzunehmen und die Schweizer Hilfe vor Ort zu verstärken. Das Engagement der Schweiz und die Aufnahme von 500 Flüchtlingen sind zwar begrüssenswert, doch angesichts des Leids, nicht zuletzt auch vieler Kinder und Jugendlicher, ist eine weitere Verstärkung der Hilfe unabdingbar.

In den weissen Zelten leben syrische Flüchtlinge, die im Bekaa Tal, Libanon, vorläufig Schutz gefunden haben.

Seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien sind über 2 Millionen Menschen aus dem Land geflüchtet oder sind auf der Flucht. Alleine Libanon hat über 750 000 syrische Flüchtlinge aufgenommen. Die humanitäre Lage der Flüchtlinge ist zunehmend prekär. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche. Aus diesem Grund fordern die Organisationen Terre des Hommes Kinderhilfe und terre des hommes schweiz in einer gemeinsamen Medienmitteilung die Regierung in Bern auf, Zusatzkontingente zur Aufnahme von syrischen Flüchtlingen aufzunehmen.

Kinder, Jugendliche und ihre Familien
Das Engagement der Schweiz und die Aufnahme von 500 Flüchtlingen wird von beiden Organisationen ausdrücklich begrüsst. In Anbetracht des Leids und der sich durch den Winter zuspitzenden Lage müssen die Schweizer Behörden aber mehr tun. Von den zusätzlichen Kontingenten sollten in erster Linie besonders verletzliche Flüchtlinge wie Kinder, Jugendliche und ihre Familienangehörigen berücksichtigt werden.

Humanitäre Pflicht
Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass die Zahl der Vertriebenen und Geflohenen aus Syrien bis Ende 2014 auf fünf Millionen anwachsen könnte. Vor diesem Hintergrund muss die internationale Gemeinschaft erkennen, dass die Hilfe an syrische Flüchtlinge einschliesslich der Unterstützung der Nachbarländer Syriens schlicht eine humanitäre Pflicht darstellt.

Bild von unserem Newsletter vom Juli 2014.

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