Jugendpartizipation

Zusammenarbeit macht stark.
Jugendliche sind die Entscheidungsträger von morgen. Ihre Kreativität und Energie wurde jedoch von der Entwicklungszusammenarbeit lange vernachlässigt. Für nachhaltige Veränderungen müssen auch sie einbezogen werden.
Jugendliche wurden in der Entwicklungszusammenarbeit lange vergessen. Dabei ist ein Viertel der Weltbevölkerung zwischen 10 und 24 Jahre alt. In vielen Fällen, zum Beispiel wenn die Eltern verstorben sind oder an einem anderen Ort Arbeit suchen, übernehmen die Jugendlichen sehr grosse Verantwortung für ihr Umfeld und die Gemeinschaft.

Jugendliche, das brach liegende Potential
Ihr Potential und ihre Energie für Innovationen sind gross. Sie sind es, aus denen die Gesellschaft von morgen bestehen wird. Deshalb ist es zentral, sie in Veränderungs- und Entwicklungsprozesse einzubeziehen. Ihre Anliegen müssen gehört und unterstützt werden, um Verbesserungen dauerhaft verankern zu können.

Mitreden statt Befehle empfangen
Entwicklungszusammenarbeit wird heute nicht mehr – wenn sie gut gemacht wird - nach dem Geber-Nehmer-System praktiziert. Partizipative Ansätze gehören zwar zum Standard, doch in Bezug auf Jugendliche ist Partizipation leider oftmals trotzdem nicht selbstverständlich. Zu oft sind Jugendliche nur Befehlsempfänger. Nur durch Ansätze der Jugendpartizipation erfahren sie, dass ihre Anliegen ernst genommen werden. Sie werden gestärkt und bekommen die Möglichkeit, Initiativen zu entwickeln und umzusetzen.

Jugendpartizipation wirkt
Die Erfahrungen von terre des hommes schweiz zeigen, dass Jugendpartizipation nachhaltige Effekte hat. Kinder und Jugendliche werden befähigt, ihre Rechte kompetent zu formulieren und sie durchzusetzen. So können sie sich zum Beispiel vor ausbeuterischer Arbeit schützen. Auch in der Gewaltprävention ist Partizipation zentral. Nur durch Einbezug der Betroffenen – Opfer und manchmal auch Täter – können Alternativen zur Gewalt gefunden werden. In vielen unserer Projekte entwickeln die Jugendlichen auch einkommensschaffende Initiativen. Dadurch erhalten sie Perspektiven und wandern zum Beispiel nicht in Grossstadt-Slums oder zur Arbeit auf Plantagen ab.
 
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Themenblätter

Sind sie an weiterführenden Informationen zu Jugendendliche und HIV/Aids oder Jugendpartizipation interessiert. Hier sind dazu unsere Themenblätter.


Das letzte imagine international Festival fand in Kenia im Jahr 2011 statt.

imagine international

Seit dem Jahr 2005 gibt es das imagine-Festival nicht nur in der Schweiz. Das erfolgreiche Projekt auch in anderen Länder Anklang gefunden. So zum Beispiel auch in Kenia 2011.

Mehr Informationen erhalten auf unserer Seite zu imagine international.