Seit 30 Jahren arbeitet terre des hommes schweiz mit ProjektpartnerInnen im Nordosten Brasiliens zusammen. Die Arbeit konzentriert sich auf Kinder und Jugendliche in prekären Situationen im städtischen Raum und auf Kleinbauernfamilien auf dem Land.
Gewalt ist eines der grössten Probleme Brasiliens. Sowohl die alltägliche kriminelle Gewalt in den städtischen Elendsvierteln wie auch gewalttätige Übergriffe von Seiten der Grossgrundbesitzer auf die Kleinbauernfamilien. Gewaltprävention und die Verarbeitung von Gewalterlebnissen ist zentraler Bestandteil der Arbeit in den städtischen Projekten mit Kindern und Jugendlichen, unterstützt von Sensibilisierungsarbeit zur Situation der Strassenkinder und der arbeitenden Kinder und Jugendlichen.
Im ländlichen Raum liegt der Arbeitsschwerpunkt bei der Unterstützung von Kleinbauernfamilien im Kampf um ihr Land gegen die Grossgrundbesitzer und in der Entwicklung und Förderung lokal angepasster, ökologisch und sozial verträglicher Landwirtschaft. Dabei gilt das besondere Augenmerk der Entwicklung von Perspektiven für die ländliche Jugend.
Staudamm-Projekt bedroht Menschen und Umwelt
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Tambauzhinho, ein kleines brasilianisches Dorf im Nordosten Brasiliens: Polizisten fallen in das Dorf ein, plündern die Häuser und legen Feuer. Mit roher Gewalt wird gegen Kleinbauernfamilien vorgegangen, die um Land für ihre Selbstversorgung kämpfen. terre des hommes schweiz ruft dazu auf, bei den brasilianischen Behörden Einspruch zu erheben.
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