Seit Beginn der Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen in Peru in den frühen 80er Jahren unterstützt terre des hommes schweiz jene Bevölkerunggruppen, die am stärksten an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden: indigene Kleinbauern in den Anden und Frauen und Kinder in den Armenvierteln. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt in der Förderung der Rechte der indigenen Kinder und Jugendlichen und einer ökologisch und sozial angepassten Landwirtschaft.
Diskriminierung auf Grund indigener Herkunft und Sprache sowie Gewalt und Ausbeutung in der Arbeit gehören zum Alltag peruanischer Kinder und Jugendlicher. Hier setzt die Programmarbeit an: Förderung der Zweisprachigkeit, Sensibilisierung der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen für eine eigene Identität und Unterstützung arbeitender Kinder und Jugendlicher bei ihren Forderungen für gerechtere Arbeitsbedingungen.
Vorab die Stärkung der kulturellen Identität ist unabdingbarer Bestandteil einer Entwicklung, die sich das Recht auf Selbstbestimmung der indigenen und schwarzen Bevölkerung zum Ziel setzt.