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Herausforderung

Für imagine geht es in der Rassismusdebatte nicht nur um die Frage AusländerInnen gegen SchweizerInnen. Im Zentrum steht jegliche Form von Ausgrenzung und Diskriminierung von Gruppen. Es ist wichtig, nicht über die von Rassismus und Ausgrenzung betroffenen Opfer zu klagen, sondern dort anzusetzen, wo Rassismus entsteht und wo er auch bekämpft werden kann: Im Kopf jedes und jeder Einzelnen. In der entwicklungspolitischen Debatte gilt längst: Wenn man im Süden etwas verändern will, muss man auch im Norden dafür kämpfen. Denn hier sitzt die Macht, die das Veränderungspotential besitzt.

Diese Herausforderung gilt auch für imagine: Um nachhaltig etwas zu bewirken, muss der Rassismus bei jenen bekämpft werden, die über die Macht verfügen, die Situation grundlegend zu verändern. Und das sind in erster Linie wir, die über ausreichende Bildung und Existenzsicherung verfügen. Wir sind dafür verantwortlich, dass Rassismus und Gewalt abgebaut werden, weil wir über die Mittel verfügen, diesen Kampf aufzunehmen. Dieser Verantwortung kann sich niemand entziehen und die will imagine einfordern.