Jugendliche sind fast täglich von Rassismus berührt. Sie erleben Ohnmachtsgefühle, suchen die Auseinandersetzung, wollen aber als gleichwertige PartnerInnen respektiert und in ihren Anliegen ernst genommen werden.
Hier setzt das Projekt imagine an: Jugendliche sind nicht nur gleichwertige PartnerInnen, sie bestimmen von der Initialphase bis zur Ausführung den Event, der sich an andere Jugendliche richtet (youth-to-youth-approach). Sie sollen sich mit dem Event identifizieren, ihn als den ihren begreifen können. Das ist ihre Motivation, den Widerstand gegen Rassismus und Gewalt auf kreative Art und Weise zu stärken. Damit wird auch der Mut zur Eigeninitiative gefördert.
Die Jugendlichen werden in Zukunft die Entwicklung der Gesellschaft bestimmen. Und nur wenn sie befähigt werden, einen anderen Zugang zu Rassismus und Gewalt zu entwickeln, hat diese Gesellschaft eine Chance, die Rassismusproblematik menschlicher, selbstverantwortlicher und auch pragmatischer anzupacken.