
Im Oktober 2007 war es zum ersten Mal soweit: Das erste imagine international fand auf der Plaza de los Deseos statt, mitten in der Millionenstadt Medellín. Mit dem Motto Ser differente es normal (Anders Sein ist normal) landeten die jugendlichen Organisatoren den ersten Erfolg mit geschätzten 10 000 BesucherInnen an einem Abend.
Im Jahr 2008 dann zum zweiten Mal: Während eines halben Tages besuchten über 7000 Personen das imaginefestival in Kolumbien, sie schlenderten zwischen den Verkaufs- und Informationsständen durch oder gaben sich ganz der lauten Musik hin. Doch imagine ist mehr als nur ein Festival. Mehr als Party, Musik und gute Laune. „imagine international Medellín“ ist ein Projekt gegen Diskriminierung und „exclusion“.
Im 2009 fand das dritte ein imagine-Festival in Medellín statt. Eine vierköpfige Schweizer Delegation besuchte das Partnerprojekt und konnte wieder viele interessante Eindrücke und Erfahrungen mit nach Hause nehmen (sie berichteten darüber in ihrem Reisetagebuch). In den vorangehenden Festivals waren die jugendlichen Organisatorinnen und Organisatoren aus Medellin jeweils mit einem Publikumsreigen gesegnet. 2009 machte nebst dem schlechten Wetter auch ein Fehler in der Bewerbung des Festivals einen kleinen Strich durch die Rechnung. Es kamen nicht mehr ganz so viele BesucherInnen, doch konnte die Jugendgruppen mit einer guten Logistik und einem noch besseren Musikprogramm auftrumpfen und auf die Themen Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt aufmerksam machen. In den drei Jahren ist eine stabile und gut funktionierende Jugendgruppe entstanden.
Bis heute hält ein reger Kontakt zwischen den kolumbianischen und den schweizerischen Jugendlichen an.