Das Folgende sind Vorschläge, was Jugendliche während oder rund um die Aktionswoche tun könnten. Neue Ideen für Aktivitäten sind willkommen! Sie können auch auf facebook vorgestellt werden (Achtung! Zuerst einloggen,
dann den Link benutzen).
Manifest erarbeiten
Jugendliche können gemeinsam ein Manifest gegen Gewalt erarbeiten. Dies bietet auch Gelegenheit, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Wogegen und wofür ist man eigentlich? Was ist man selbst bereit, gegen Gewalt zu tun?
Schülerzeitung
Auch eine Schüler- oder Jugendzeitung bietet vielfältige Möglichkeiten, sich mit dem Thema Gewalt auseinander zu setzen: die genaue Themenwahl, Recherchieren, Interviews führen ...
Videoclips
Ein selbst gemachter Videoclip zum Thema kann zusätzlich an einer selbst organisierten Veranstaltung vorgestellt werden. Ladet Freunde, andere Gruppen, lokale Medien usw. ein. Wir werden zugesandte Clips auf youtube veröffentlichen (bitte die technischen Vorgaben von youtube beachten!)
Song oder Theaterstück
Mit einem Theaterstück können Zuschauende zum Nachdenken und Diskutieren angeregt werden. Das Thema Jugendliche gegen Gewalt gibt auch genug Stoff, um einen Anti-Gewalt-Song zu machen.
T-Shirts kreieren
Shirts mit dem Slogan „Jugendliche gegen Gewalt“ (oder dem Kampagnenlogo <Seite Kampagnenmaterial zum Runterladen>) sind ein Statement im Alltag. Ein geballtes Auftreten während der Aktionswoche in selbst gemachten T-Shirts erregt Aufmerksamkeit. Im Rahmen der Aktionswoche könnte an einer selbst organisierten Veranstaltung auch eine ganze Kollektion präsentiert werden.
Auf andere zugehen
Gruppen, die sich gegenseitig nicht mögen – wo gibt es das nicht. Die Gründe dafür sind manchmal nicht mehr ganz klar oder beruhen auf Vorurteilen und Intoleranz. Feindschaften rauben Energie und können den Alltag dominieren. Oftmals hat man auch Angst voreinander.
Die Aktionswoche ist eine Gelegenheit, den Mut zum ersten Schritt zu haben und auf „die anderen“ zuzugehen. Zur Vermittlung kann auch eine Lehrperson oder ein Jugendarbeiter / eine Jugendarbeiterin hinzugezogen werden.
Verpflichtung zum Hinschauen
Täter können auch deshalb oftmals ungeniert handeln, weil alle wegschauen. Mangelnde Zivilcourage ist ein weitverbreitetes Phänomen. Wie verheerend das ist, wird man sich sehr schnell bewusst, wenn man selbst von Gewalt in irgendeiner Form betroffen ist.
Jugendliche können die Aktionswoche zum Anlass nehmen, für bestimmte Zeit einen Vertrag miteinander abzuschliessen. Während dieser Zeit verpflichten sie sich, hinzuschauen und wenn immer möglich zu handeln, wenn jemand physische oder psychische (!) Gewalt erfährt oder sie davon Kenntnis haben. Den Verursachern von Gewalt jeglicher Art soll gezeigt werden, dass ihr Verhalten nicht toleriert wird!
Dies bedingt auch die Beschäftigung damit, was Gewalt überhaupt ist. Das Quälen von Aussenseitern gehört genauso dazu wie häusliche Gewalt. Während der Laufzeit des Vertrages sollten regelmässige Treffen zum Austausch der Erfahrungen stattfinden. Während der Aktionswoche könnten entweder der Vertrag ausgearbeitet oder die Erfahrungen präsentiert werden.
Anti-Gewalt Fest
Ein Anti-Gewalt-Fest kann aus allem möglichen bestehen: Konzerte, Disco, Filmvorführung, Sportveranstaltung ...
Diskussionsrunden veranstalten
Als Grundlagen für Gesprächsrunden zum Thema Gewalt können die drei Fragen genommen werden, denen wir in den Workshops nachgegangen sind. Unterthemen der Fragen können bei uns angefordert werden:
s.valentin(at)terredeshommes.ch