
Weltweit leben laut Uno 200 Millionen Menschen in einem Land, das nicht ihr Geburtsland ist. Hinzu kommen 740 Millionen sogenannte Binnenmigranten, die den Wohnort innerhalb eines Landes wechseln. Darunter sind auch viele Jugendliche. Viele von ihnen verlassen mehr oder weniger freiwillig ihren Heimatort, um sich woanders ein besseres Leben aufzubauen.
terre des hommes schweiz beschäftigt sich in der neuen Kampagne mit dem Thema Migration von Jugendlichen.
Was bewegt die Jugendlichen wegzugehen?
Diese Gründe führen dazu, dass die Jugendlichen nur noch eine Lösung sehen: Nichts wie weg hier.
Manchmal geht die Rechnung auf und die Jugendlichen können sich an einem neuen Ort ein besseres Leben aufbauen. Oftmals ist Weggehen aber nicht der erhoffte Schritt in die Freiheit und Unabhängigkeit. So verlassen zum Beispiel Jugendliche die Favela und landen auf einer Zuckerrohrplantage, wo sie für einen Hungerlohn Schwerstarbeit leisten. Oder sie arbeiten als Hausangestellte wo ihnen minimale Arbeitsrechte verwehrt werden. In El Salvador machen sich viele Leute auf den gefährlichen Weg in die USA. Der Weg führt durch Mexiko, wo systematisch brutale Überfälle auf Migrierende stattfinden.
terre des hommes schweiz setzt sich gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen dafür ein, dass Jugendliche nicht gezwungen sind wegzugehen. Die Jugendlichen sollen dort, wo sie leben möchten, Perspektiven entwickeln können.
Nichts wie weg hier?
Jugendliche migrieren in die USA
Beispiele:
Felice Eusebio, 18, Moçambique
Aucileide, 18, Brasilien