
„Jetzt konzentriere ich mich lieber auf die Schule. Ich bin in der 9. Klasse. Wenn ich Glück habe, möchte ich Lehrer werden.“
Felice ging mit 15 Jahren ins Nachbarland Malawi. Freunde erzählten ihm, wie einfach es dort sei, ein gutes Auskommen zu finden. Er fand später heraus, dass sie ihm nicht die Wahrheit gesagt hatten und dass auch für sie alles nicht so rosig lief, wie sie es darstellten.
Er fand Arbeit auf einer Baustelle, wo er von frühmorgens bis spätabends Sandsäcke und anderes schweres Material schleppte. Ihm wurden 2000 Kwachas (11 Franken) pro Monat versprochen. Erhalten hat er nur 1000. Die Männer, die ihm die Arbeit besorgt hatten, sagten, es reiche nicht für mehr. Felice fand irgendwann heraus, dass der Chef den Männern die ganze Summe gab, sie behielten aber die Hälfte von Felices Lohn für sich.
Als Felice Eusebio wieder zurück nach Hause ging, fragte ihn seine Mutter, warum er mit leeren Händen zurückkäme.
Jugendliche migrieren in die USA
Beispiele:
Felice Eusebio, 18, Moçambique
Aucileide, 18, Brasilien