Kategorie: Kolumbien

Banden bringen afrokolumbianische Jugendliche um. Die Verbrecher dürfen nicht straffrei davon kommen!

Welle der Gewalt in Kolumbien

Im Schatten der Corona-Krise zieht eine Welle der Gewalt über Kolumbien. Stark betroffen ist auch die Region Valle del Cauca, wo terre des hommes schweiz in der Gewaltprävention mit Jugendlichen arbeitet. Bewaffnete Gruppierungen bekräftigen dort mordend ihre Territorialansprüche und beseitigen politische Gegnerinnen und Gegner. Erst letzte Woche töteten vermutlich Gangs fünf unschuldige Jugendliche. Im Juni vergewaltigte eine Gruppe Soldaten ein 12-jähriges Mädchen. Wir fordern, dass die Justiz diese Verbrechen verfolgt und dass die Verbrecher nicht straffrei davon kommen.

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Männer mit weissen Hemden sitzen an einem langen Konferenztisch.

Die Zivilgesellschaft fordert Frieden

Am gestrigen Sonntag wählte Kolumbien Ivan Duque zum neuen Präsidenten für die Amtszeit von 2018 bis 2022. Mit der Wahl von Duque droht der Friedensprozess im Land endgültig zu scheitern. Zehn Schweizer Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen fordern die Regierung von Ivan Duque auf, den begonnenen Friedensprozess weiterzuführen sowie sich für die Sicherheit und die Rechte sämtlicher Bürgerinnen und Bürger Kolumbiens einzusetzen.
Mediencommuniqué vom 18.06.2018

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Viele Menschen halten rote Schilder mit der weissen Aufschrift

Wie weiter? Experten aus Kolumbien teilen ihre Erfahrungen

Veranstaltungseinladung:
Die Ablehnung des Referendums in Kolumbien hat die berechtigten Hoffnungen schwer erschüttert. Die Verhandlungsparteien halten zwar am Friedensprozess fest, doch das Scheitern des Referendums zeigt, wie tief die Kriegswunden sind. Wie kann jetzt doch noch Frieden gelingen? Die Diskussionsveranstaltung mit kolumbianischen Vertretern der Friedensbewegung am 1. November in Basel versucht Antworten auf diese Frage aufzuzeigen.

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Herren mit weissen Hemden sitzen an einem Konferenztisch. Eine Pressekonferenz.

Schweizer NGOs begrüssen Friedensabkommen in Kolumbien

MM – Kolumbiens Regierung und die FARC-Guerilla haben heute eine Einigung zum Friedensabkommen erzielt, das dem mehr als 50-jährigen Bürgerkrieg ein Ende setzen soll. Die NGOs des Schweizer Friedensförderungsprogramms “Semillas de Esperanza” begrüssen das Abkommen als wichtigen Schritt, betonen aber zugleich, dass dies erst der Anfang sei.

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Ein Jugendlicher spielt Gitarre. Im Hintergrund ist eine Stadt von oben zu sehen.

Jugendliche als Akteure für den Frieden

Anfang September treffen sich zwei Tage lang 300 Jugendliche aus Kolumbien. Sie werden gemeinsam an drei Themenbereichen arbeiten: Schutz der Rechte Jugendlicher, Beitrag von Kunst und Kultur zum Frieden und Militarismus. Diese von uns mitorganisierte Tagung ist eine von vielen Veranstaltungen, die den Friedensverhandlungen in Kolumbien neuen Schwung geben sollen.

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Ein grosser Platz mit Bühne und er ist voll von Menschen.

Buen vivir: Sensibilisierung in Medellin

Vor vierzehn Jahren wurde das Jugendprojekt imagine ins Leben gerufen. Seither ist es international gewachsen. Vor zehn Jahren trat das erste Partnerprojekt in Brasilien hinzu. Heute umfasst es vier Jugendgruppen auf drei Kontinenten, die sich gemeinsam für mehr Respekt und weniger Diskriminierung einsetzen.
Ein kurzer Blick auf imagine international Kolumbien von Xenia Jehli, Organisationskomitee imagine international.

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Foto der Morddrohung und Arie Aragon

Mordanschlag auf Präsidenten von UOAFROC

Am Abend des 08. Januar 2015 wurde auf den Präsidenten einer unserer Partnerorganisationen in Kolumbien ein Mordanschlag verübt. Während dieser zum Glück nicht verletzt wurde, traffen die unbekannten Männer seinen Fahrer mit zwei Schüssen am Kopf. Der Angriff kam nicht ganz überraschend, wurde doch zuvor ein Vorstandsmitglied von Unidad de Organizaciones Afrocaucanas (UOAFROC) zum militärischen Ziel ernannt.

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25 Jugendliche von 18 Fanklubs und der FJMBN stehen für ein Gruppenfoto zusammen vor einem weissen Autobus.

Kolumbien: Fans gegen Gewalt im Fussball

Während die kolumbianische Nationalmannschaft an der WM unbeirrt weiterstürmt, tobt in den Fussballarenen in Kolumbien ein blutiger Fankrieg. Oft genügt ein falscher Blick und aus einer Nichtigkeit wird tödlicher Ernst. Das Projekt “Fussballfans gegen Gewalt” trägt dazu bei die Gewaltkultur aus dem Fussball zu verdrängen. Die Botschaft an die Fans ist: Sport ist nicht Kampf.

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Mit gewaltfreien Aktionen wie Strassentheater sensibilisert unsere PartnerInnenorganisation ACOOC die breite Öffentlichkeit für ihre Anliegen.

Bogotas Bürgermeister gegen Zwangsrekrutierungen

Der bewaffnete Konflikt zwischen Rebellen und dem Militär in Kolumbien trifft auch viele Jugendliche, welche oft gegen ihren Willen zum Militärdienst eingezogen werden. Die Organisation ACOOC, eine Partnerorganisation von terre des hommes schweiz, welche sich gegen die Wehrpflicht und für das Recht auf Militärdienstverweigerung einsetzt, erhält nun vom Bürgermeister der kolumbianischen Hauptstadt Bogota, Gustavo Petro, wichtigen politischen Rückhalt.
Alain Zoller, Team Inland

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