05.03.2018

Petition 'Für sichere und legale Fluchtwege in die Schweiz'

Noch nie waren weltweit so viele Menschen auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Häufig sind es die am stärksten Betroffenen, die keine Möglichkeit haben ein sicheres Land zu erreichen. Die Abschottung Europas verschärft die Lage dieser Menschen zusätzlich. Deswegen unterstützen wir die Petition "Für sichere und legale Fluchtwege in die Schweiz".

Ein Mann trägt einen Buben auf den Schultern.

Weltweit sind fast 66 Millionen Menschen auf der Flucht. Allein 12 Millionen Syrerinnen und Syrer haben ihre Heimat verloren. Der grösste Teil der Flüchtlinge lebt unter unwürdigen Bedingungen in Ländern, welche mit der grossen Anzahl Flüchtlingen überfordert sind. Die Menschenrechte besagen, dass alle Menschen, die schutzbedürftig sind und für sich und ihre Familien Zuflucht suchen, ein Recht auf Schutz von Leib und Leben haben. Sie müssen die Möglichkeit haben, ein Asylgesuch in einem sicheren Land zu stellen. Die Fluchtwege nach Europa, somit auch der Zugang zu einem regulären Asylgesuch, werden aber durch die stetig steigende Abschottung Europas immer gefährlicher.

terre des hommes schweiz unterstützt deshalb die Petition "Für sichere und legale Fluchtwege in die Schweiz" und fordert deshalb den Bundesrat auf:

  • Legale Zugangswege zu schaffen, über die schutzbedürftige Menschen sicher und unversehrt in die Schweiz einreisen können.
  • Die Kontingente für Flüchtlinge auf jährlich 10 000 Menschen zu erhöhen
Die Aufnahme dieser Menschen kann über verschiedene legale Wege erfolgen:
  • Das Resettlement-Programm des Bundes in Kooperation mit dem UNHCR
  • Ein Private Sponsorship-Programm des Bundes in Kooperation mit dem UNHCR und der Zivilgesellschaft
  • Die erleichterte Erteilung von humanitären Visa
  • Die erweiterte Familienzusammenführung (grosszügigere Auslegung des Familien-Begriffs)
  • Die Einführung von Stipendienprogrammen für junge Studierende
Des Weiteren sollen gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, um zivilgesellschaftliche und kirchliche Initiativen bei der Unterbringung, Alltagsbegleitung und Bildung dieser Menschen in der Schweiz verstärkt einzubeziehen, sowie Integrationsprogramme von Kantonen, NGOs und Wirtschaft stärker zu unterstützen.

Abschottung kostet Menschenleben
Oft sind es die Schwächsten, welche keine Möglichkeit haben, unversehrt ein sicheres Land zu erreichen und dort um Asyl zu ersuchen. Um die Verletzlichsten zu schützen, braucht es sichere und legale Zugangswege für Flüchtlinge aus den Krisenregionen in die Schweiz, insbesondere für Frauen mit kleinen Kindern, unbegleitete Minderjährige, kranke, behinderte oder ältere Personen. Dafür stehen wir alle in der Verantwortung - rechtlich und moralisch.

Unterschreiben auch Sie die Petition auf www.zuflucht.jetzt

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Symbolbild Briefumschlag und ein Plus rechts unten in der Ecke.

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