imagine International

imagine - seit 12 Jahren international

Seit in Basel vor sechzehn Jahren durch Unterstützung von terre des hommes schweiz das Jugendprojekt imagine ins Leben gerufen wurde, ist dieses enorm gewachsen. Vor zehn Jahren trat das erste Partnerprojekt in Brasilien hinzu. Heute umfasst es vier Jugendgruppen auf drei Kontinenten, die sich gemeinsam für mehr Respekt und weniger Diskriminierung einsetzen.

Ein Jubiläumsbericht von Xenia Jehli, Organisationskomitee imagine international
Das erste Festival imagine international fand in Brasilien 2005 statt.
In der Schweiz, Südafrika, Kenia, Kolumbien engagieren sich Jugendliche und junge Erwachsene im Projekt imagine. Gruppen von zwanzig bis fünfzig Jugendliche und junge Erwachsene treffen sich in regelmässigen Abständen, um gemeinsam zu diskutieren, Workshops zu konzipieren und Anlässe zu organisieren. Mit diesen Aktivitäten sensibilisieren sie die Öffentlichkeit zu Themen wie Diskriminierung, Ausgrenzung, Mitbestimmung und Diversität. Über das Internet und durch regelmässige Treffen vernetzen sich die Gruppen untereinander. Denn trotz unterschiedlichster Lebenswelten verbindet sie das Engagement, die eigene Gesellschaft mitzugestalten und der Wunsch, bestehende Mechanismen der Stigmatisierung zu durchbrechen.

Kulturaustausch
Mit den Projekten im Süden unterstützt terre des hommes schweiz die Entwicklung von Alternativen, um der Armut zu entkommen und eine Existenz aufzubauen. imagine wiederum setzt sich in der Schweiz dafür ein, dass Migrantinnen und Migranten mit weniger Misstrauen begegnet wird. Seit das Projekt international ist, profitiert es von einem intensiven Kulturaustausch: die Jugendlichen lernen die Lebensrealitäten der jeweils anderen kennen und entwickeln Verständnis für globales Handeln und Solidarität. Durch die gemeinsamen Ziele können sich die Jugendlichen gegenseitig unterstützen und Mut machen.

Zunehmende Süd-Süd-Kommunikation
Neben der Nord-Süd Kommunikation wird auch die Süd-Süd Kommunikation zunehmend wichtiger. Im vergangenen Dezember reiste zusätzlich zur Schweizer Delegation eine Gruppe aus Südafrika ans Festival nach Kenia, um persönliche Kontakte zu knüpfen und Möglichkeiten der engeren Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu erarbeiten. Um den Austausch zwischen den Jugendlichen aller vier Länder auch durchs Jahr hindurch zu intensivieren, wird im kommenden Monat eine interne Internetplattform lanciert. Dadurch entsteht die Möglichkeit, kulturelle, individuelle, sowie projektbezogene Erfahrungen miteinander zu teilen und das Projekt weiterzutragen – in Richtung eines weiteren erfolgreichen Jahrzehnts.

Das Logo von Youth2Youth

Youth2Youth

Wenn Jugendliche Jugendlichen helfen

terre des hommes schweiz setzt bei der Arbeit in allen Ländern auf die Stärken der Jugendlichen. Darum wurde das Ausbildungsprogramm Youth2Youth entwickelt, das zunehmend an Bedeutung gewinnt.