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1. März 2017

“Wir können die FIFA nicht einfach von der Angel lassen”

Foto von den fünf Podiumsteilnehmern auf der Bühne. Köpfe der Zuschauer im Vordergrund.
Foto von den fünf Podiumsteilnehmern auf der Bühne. Köpfe der Zuschauer im Vordergrund.

Kompetente Podiumsgäste, ein spannendes Thema und aufmerksame Zuschauer: die Podiumsdiskussion am 16. Februar 2017 zum Thema “FIFA im Wandel: Schein oder Sein?” war klar gelungen. Ebenso klar ist das Fazit des Abends: So sehr sich die FIFA bemüht, so gross ist noch die Arbeit.

FIFA im Wandel: Schein oder Sein? Zur Auseinandersetzung mit dieser Frage hatten terre des hommes schweiz und Solidar Suisse am Donnerstag 16. Februar zum Podium nach Zürich eingeladen. In einer munteren Diskussion mit anschliessenden spannenden Fragen aus dem Zuschauerraum wurde klar: Die FIFA macht in ihren Bemühungen um nachhaltige WM- und EM-Spiele Fortschritte. Diese Bemühungen sind aber alle noch recht jungen Datums und darum in ihren Auswirkungen noch wenig ersichtlich. Bis alles gut wird, ist noch ein weiter Weg zu gehen. Oder wie die SP-Nationalrätin Min Li Marti festhielt: “Wir können die FIFA nicht einfach von der Angel lassen!”

Kompetente Podiumsteilnehmer
Vor gut 80 Gästen diskutierten Alex Kunze, Nationaler Kontaktpunkt für die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen (links), Federico Addiecchi, Leiter Nachhaltigkeit und Diversität bei der FIFA (zweiter von links), Jean-Loup Chappelet (Mitte), Professor der Universität Lausanne und Experte zum Thema Sportmanagement und SP-Nationalrätin Min Li Marti (zweite von rechts). Der ARD-FIFA-Experte Philipp Sohmer moderierte den Anlass (rechts).

Die ganze Veranstaltung kann als Video nachgesehen werden. Die Diskussion wurde live im Internet gestreamt.
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