fbpx

23. Mai 2022

Superkräfte gesucht!

superkraefte

Das Leid der Menschen in der Ukraine bewegt die ganze Welt. Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich auf beeindruckende Weise, wie solidarisch die Schweizer*innen sind. Diese grosse Solidarität erleben wir auch, wenn es um unsere Projektarbeit in Afrika und Lateinamerika geht. Auch dank Ihren Spenden können wir Menschen in Not lebenswichtige Unterstützung zukommen lassen.

Was Ihr Beitrag bewirken kann, zeigt das Beispiel der 26-jährigen Ana María Guardado aus El Salvador. Trotz abgeschlossenem Studium fand sie keinen Job und hatte kein Einkommen. Ihre Zukunftsaussichten waren düster.

In unserem Projekt hat sie erlebt, wie es ist, wenn jemand an einen glaubt. Denn Empowerment stärkt, motiviert und setzt Superkräfte frei. Ana María Guardado hat heute einen eigenen Kleiderladen und sichert sich selbstständig ihren Lebensunterhalt.

«Mit meiner Geschichte und positiven Einstellung bin ich heute ein Vorbild für andere junge Menschen in meiner Gemeinde.»

Jugendliche in El Salvador haben einen schweren Stand: Es gibt keine Jobs, keine Studienplätze und kaum Chancen auf ein geregeltes Einkommen. Sie können sich entweder gewalttätigen Banden anschliessen, auswandern oder unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten.

Mit unserem Ausbildungsprojekt in der Region Chalatenango bieten wir jungen Frauen und Männern einen Ausweg aus Armut, Gewalt und Perspektivlosigkeit. Wir unterstützen sie beim Aufbau von einkommensschaffenden Initiativen mit Bildung, fachlicher Begleitung und finanzieller Starthilfe.

Stärken kann so einfach sein. Ihre Unterstützung macht dabei einen grossen Unterschied.

Ich möchte Superkräfte spenden!

Lesen Sie auch

Mateus Nascimento ist ein junger Landwirt aus Paraíba, Brasilien.

Das Gold aus dem Nordosten Brasiliens

Couscous ist eine Speise, die im Nordosten Brasiliens so präsent ist, dass viele Brasilianer*innen nichts von ihrem afrikanischen Ursprung wissen. Das aus Maismehl hergestellte Nahrungsmittel ist ein essenzieller Bestandteil der brasilianischen Esskultur. Eines der Produkte, das versucht, sich zu etablieren, ist der «Flocão da Paixão». Doch der Kampf um die Marktanteile ist gross. Bei einem kurzen Blick durch die Regale eines Supermarktes mögen die Couscousprodukte gleich aussehen. Doch der Schein trügt. Das sogenannte «kommerzielle» Saatgut dominiert den Lebensmittelmarkt. Ein bitterer Beigeschmack: Der damit verbundene Einsatz von agrotoxischen Stoffen und die Genmodifizierung sind eine Bedrohung für Mensch und Umwelt. Mateus Nascimento,

Weiterlesen »
Jugendliche im Fadenkreuz: Vielerorts gehören Repression und Polizeigewalt zum Alltag. Foto: José Ramiro Laínez Sorto

Zivilgesellschaft unter Druck

Wenn Regierungen gezielt gegen Nichtregierungsorganisationen vorgehen, sei es mit bürokratischen Hürden, Verleumdungskampagnen oder sogar Gewalt gegen Aktivist*innen, muss terre des hommes schweiz ihre Rolle als internationale Partnerorganisation neu denken. Die Stärkung der Zivilgesellschaft ist seit jeher ein Grundpfeiler unserer Arbeit. Es sind die Partnerorganisationen in unseren Programmländern, die bedürfnisgerechte Projekte ermöglichen und mit ihrem profunden Kontextwissen einschätzen können, was wirklich gebraucht wird. Eine starke Zivilgesellschaft ist Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung. Als kritischer Gegenpart zur Politik und gleichzeitig als deren Mitgestalter setzen sich zivilgesellschaftliche Organisationen für die Rechte benachteiligter Gruppen ein. In ihrer Rolle als wichtiges Bindeglied zwischen Bevölkerung und

Weiterlesen »
Dzvinka Vovk, Teilnehmerin des Projekts MePower. Foto Timo Orubolo

Integration durch Freizeit

Krieg und Zerstörung haben sie in die Flucht getrieben. Eine Reise voller Unsicherheit und ohne Ziel. Eine Reise, die zahlreiche Ukrainer*innen dazu zwang, in der Fremde eine Heimat zu finden. Eine von ihnen ist die 17-jährige Dzvinka Vovk aus Lviv. Zusammen mit ihrer Mutter und kleinen Schwester wohnt sie seit Mitte März in der Schweiz.  Interview von Mira Agostinis, Projektmitarbeiterin MePower Dzvinka, du kannst überraschend gut Deutsch sprechen, wie kommt das? In der Ukraine besuchte ich das «Linguistische Gymnasium». Das ist eine staatliche Schule in Lviv. An dieser Schule sind Deutsch und Englisch obligatorische Schulfächer. Wie sieht dein Alltag in

Weiterlesen »
Nach oben blättern