Jahresbericht 2017

Produktives Jahr mit vielen Highlights

terre des hommes schweiz blickt auf ein produktives Jahr zurück. Neues wurde aufgegleist und viele Highlights sind zu verzeichnen.
Titelbild des aktuellen Jahresberichtes
Titelbild des aktuellen Jahresberichtes
Positive Nachrichten kommen aus der Westsahara-Kampagnenarbeit. Die Schweizer Rohstofffirma Glencore bestätigte auf Anfrage, dass sie die Suche nach Öl in der seit 1975 von Marokko besetzten Westsahara aufgibt. NZZ und Echo der Zeit berichteten darüber. Damit hat sich eine der grössten Firmen aus den völkerrechtswidrigen Aktivitäten zurückgezogen. Ein schöner Erfolg!

Auf Druck verschiedener Menschenrechtsorganisationen - darunter Terre des hommes – und Gewerkschaften richtete die FIFA 2017 ein Human Rights Advisory Board ein. Zudem wurden dem Ausschreibungsverfahren für die Fussball WM 2026 Kriterien zum Bereich Arbeitsrecht hinzugefügt. Wie die neuen Vorgaben umgesetzt werden, wurde an einer spannenden und gut besuchten Podiumsveranstaltung
diskutiert. terre des hommes schweiz und Solidar Suisse brachten dabei neben Vertretern und Vertreterinnen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft auch einen Vertreter der FIFA aufs Podium.

terre des hommes schweiz ist Mitinitiantin der 2017 gegründeten Schweizer Plattform Agenda 2030. Diese zivilgesellschaftliche Plattform will die Schweizer Behörden und Regierung dazu bringen, die Vorgaben der internationalen Entwicklungsagenda umzusetzen. Unser Fokus liegt dabei auf der Umsetzung der Kinderrechte.
Als spezifischen Beitrag zur sozialen Inklusion von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden (UMA) in Basel entwickelte terre des hommes schweiz gemeinsam mit Basler Jugendlichen und UMAs vom Empfangs- und Verfahrenszentrum einen Stadtrundgang für Neuankommende. Der Rundgang gibt neuangekommenen minderjährigen Flüchtlingen Einblick in Freizeitorte und -aktivitäten in der Stadt, welche ihrer vielen freien Zeit und ihren beschränkten finanziellen Möglichkeiten Rechnung tragen.

2017 können wir nun auf Basis der im Vorjahr in allen Programmländern Lateinamerikas und Afrikas durchgeführten Grundlagenstudien erste Wirkungsaussagen machen. Mit unserem Programm erreichten wir insgesamt 160 000 Jugendliche und rund 400 000 Geschwister, Eltern und andere Personen aus dem direkten Umfeld der Jugendlichen. Zudem arbeiteten wir mit 1300 Institutionen zusammen, allen voran Schulen und Gesundheitszentren, damit diese ihre Dienstleistungen jugendgerecht anbieten. Besonders freut uns, dass die Jugendlichen in den Projekten zu Bildung und Einkommensförderung ihre Einnahmen wesentlich steigern konnten, so zum Beispiel in El Salvador um 34 Prozent.
Dank unseren Spenderinnen und Spendern konnten wir das sehr gute Einnahmeergebnis des letzten Jahres halten und unsere Arbeit im geplanten Umfang umsetzen. Für Ihr Vertrauen möchten wir Ihnen herzlich danken!

Dr. Brigitta Gerber, Präsidentin
Franziska Lauper, Geschäftsleiterin

Weltkarte, die Projektländer sind grün und die Länderausgaben sind festgehalten.

Die Spenden: Woher und wohin?

Auf zwei einfachen Grafiken sehen Sie, wer an uns spendet und wo/wofür das Geld ausgegeben wird.

Die Grafiken finden Sie hier!

Jahresbericht und Jahresrechnung 2017

Hier finden Sie die den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2017 als Download im pdf-Format.

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