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HIV/Aids

HIV/Aids

Mit der Krankheit umgehen und Infizierungen vorbeugen

Nach wie vor ist HIV/Aids im südlichen Afrika besonders verbreitet. In gewissen Gebieten, beispielsweise Minenregionen, sind bis zu 40 Prozent der Menschen an HIV/Aids erkrankt. Bei Kindern und Jugendlichen ist die Zahl noch höher: Alleine in Tansania leben rund 240 000 Kinder mit dem HI-Virus. 1,5 Millionen Kinder im Alter von 0 bis17 Jahren sind Aids-Waisen.
Zwei junge schwarze Frauen sitzen hinter einer alten Singer-Nähmaschine.
Zwei junge Frauen, die durch unsere Partnerorganisation Humuliza (Tanzania) eine einjährige Schneiderinnen-Ausbildung machen können.

Der Verlust von einem oder beiden Elternteilen durch Aids bedeutet für junge Menschen nicht nur ein Armutsrisiko, sondern beeinträchtigt auch ihr psychisches und soziales Wohlbefinden. Oftmals werden sie alleine gelassen oder gar von den Gemeinden ausgestossen. Hauptgrund für dieses massive Problem ist der eingeschränkte Bildungsstand über Sex bzw. Sexualität und die damit einhergehende Tabuisierung von HIV/Aids. Daneben bilden gesellschaftlich verankerte Geringschätzung gegenüber Mädchen, kulturell bedingte Tabus und fehlende oder nicht jugendfreundliche Vorsorgemöglichkeiten Barrieren im Zugang zu Verhütungsmitteln.

Lernen mit der eigenen Situation umzugehen
Die Prävention von HIV/Aids und der Umgang mit dem Virus sind Schwerpunkte der Arbeit von terre des hommes schweiz in Tansania, Südafrika und Zimbabwe. Die Arbeit der lokalen Partnerorganisationen setzt an verschiedenen Punkten an: So bieten sie von HIV/Aids betroffenen Jugendlichen psychische und soziale Unterstützung und arbeiten mit dem lösungsorientierten Ansatz. So lernen die jungen Menschen, mit ihrer Situation umzugehen und können aus eigenem Antrieb neue Lebensperspektiven entwickeln.

Ein schwarzer Jugendlicher steht auf einem Podest und wird mit einem schwarzen Band gefesselt. Andere Jugendliche stehen zu seiner Absicherung um ihn herum.
Mut zu eigenen Entscheidungen Aufklärungsunterricht sowie die Schaffung von jugendfreundlichen medizinischen Einrichtungen erleichtern die Prävention und den Umgang mit sexuell übertragbaren Krankheiten. Dabei stehen neben psychischer und sozialer Unterstützung interaktive, partizipative Arbeitsmethoden im Zentrum. Jugendliche werden in die Lage versetzt eigene Entscheidungen zu treffen, können sich gegenseitig unterstützen und zusammen Lösungen für Probleme finden.

Ganzheitlicher Ansatz
Die Erfahrung hat gezeigt, dass Gemeinden, Familien und andere Institutionen entscheidend sind, um die Kultur des Schweigens rund um Sex und Sexualität zu brechen. Denn nur wenn das gesamte Umfeld der Jugendlichen – Eltern, Schulen, Gemeinden, Spitäler sowie religiöse und traditionelle Oberhäupter – sich für deren Rechte einsetzen, kann sich ihre Realität zum Positiven verändern.

Beispielprojekte HIV/Aids

Unterstützung von Aidswaisen – Partnerorganisation Humuliza in Tansania

Lebensperspektiven trotz HIV/Aids – Partnerorganisation MMPZ in Zimbabwe

Themenverantwortung

Hafid Derbal
Programmkoordination Simbabwe und Südafrika, Themenverantwortung sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte
061 335 91 54 | hafid.derbal(at)terredeshommes.ch
Hafid DerbalProgrammkoordination Simbabwe und Südafrika, Themenverantwortung sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte

061 335 91 54 | hafid.derbal(at)terredeshommes.ch

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