Klimagerechtigkeit

Klimagerechtigkeit

Der Klimawandel ist real und seine Folgen treffen wie üblich die Ärmsten am heftigsten. Viele der Jugendlichen, mit denen und für die wir arbeiten, sind davon betroffen. Sei es durch Dürren, die der Landwirtschaft zusetzen oder Zyklone, die Lebensgrundlagen zerstören. Deshalb setzt sich terre des hommes schweiz für Klimagerechtigkeit ein.

Impressionen von der nationalen Klimademo des Wandels am 28.09.2019 in Bern. (liveit.ch /Manuel Lopez)
Impressionen von der nationalen Klimademo des Wandels am 28.09.2019 in Bern. (liveit.ch /Manuel Lopez)

Seit die Jugendlichen mit ihren Fridays for future-Demonstrationen durch die Städte ziehen, ist es nicht mehr zu ignorieren, es ist bei Politik und in der breiten Bevölkerung angekommen: der Klimawandel ist real und seine negativen Folgen für Menschen und Umwelt sind massiv. Wie üblich wird es die Ärmsten am schnellsten und am heftigsten treffen, während die reichen Industrieländer –  die Hauptverursacher des CO2-Ausstosses – weiter machen wie bisher.

Temperaturen über 50 Grad

Viele unserer Projektpartner und -partnerinnen leben und arbeiten in Gebieten, die hochsensibel sind für Klimaerwärmung und Umweltveränderungen. Viele der Jugendlichen, für und mit denen wir arbeiten, sind schon längst davon betroffen. Im Nordosten Brasiliens, wo wir Jugendliche darin unterstützen, sich in der Landwirtschaft eine Existenz aufzubauen, kam es 2015 zur schlimmsten Dürre seit 80 Jahren. In den sahrauischen Flüchtlingslagern in der Wüste Algeriens, wo die Menschen seit 45 Jahren auf eine Lösung des Konfliktes um die besetzte Westsahara warten, steigt die Temperatur im Sommer bis auf 50 Grad an. In Mozambik zerstörten 2019 mehrere Zyklone die Lebensgrundlage tausender Menschen im Gebiet, wo unsere Partnerorganisationen arbeiten. Wir reagierten mit Nothilfemassnahmen.

Engagement im Süden und Massnahmen in der Schweiz

Wir setzen uns deshalb für Klimagerechtigkeit ein und unterstützen Jugendliche in der Schweiz und in unseren Projektländern in ihrem Engagement. Im Süden unterstützen wir Jugendliche darin, sich mit möglichst ökologischer Landwirtschaft eine nachhaltige Lebensgrundlage zu schaffen. In der Schweiz sind wir Mitglied der Klima-Allianz und fordern von der Schweizer Politik Massnahmen zu ergreifen: höhere Steuern für Treibstoff und Flugticketabgaben. International unterstützen wir als Mitglied der Stiftung Ethos das Carbon Disclosure Project, das von börsenkotierten Unternehmen fordert, ihren Treibhausgas-Ausstoss zu reduzieren.

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