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26. Mai 2021

«Das Aufbegehren junger Menschen ist nachvollziehbar»

Pedro Douglas, aka Dodô, 26, a member of the youth group of GCASC, an NGO that works in the neighborhood of Peixinhos, Olinda, trying to reduce the numbers of violence that decimates the young population of the neighborhood, one of the most violent in the metropolitan region of Recife-PE . Pedro, who is also a circus artist, tries to occupy children in the neighborhood who suffer from the absence of recreational activities and leisure spaces in the community.

In the photo, Pedro poses with the children in his neighborhood.
Pedro Douglas, aka Dodô, 26, a member of the youth group of GCASC, an NGO that works in the neighborhood of Peixinhos, Olinda, trying to reduce the numbers of violence that decimates the young population of the neighborhood, one of the most violent in the metropolitan region of Recife-PE . Pedro, who is also a circus artist, tries to occupy children in the neighborhood who suffer from the absence of recreational activities and leisure spaces in the community. In the photo, Pedro poses with the children in his neighborhood.

Medienmitteilung – Die Coronakrise verschärft die sozialen Spannungen weltweit. Die Perspektiven von Jugendlichen haben sich stark verdüstert. Es braucht eine Schweizer Aussenpolitik, die die Entwicklungsperspektiven von Jugendlichen im globalen Süden unterstützt. Das schreiben die beiden Frauen an der Spitze von terre des hommes schweiz in ihrem gemeinsamen Vorwort zum Jahresbericht 2020 von terre des hommes schweiz.

«Das Aufbegehren junger Menschen ist nachvollziehbar», schreiben Franziska Lauper und Brigitta Gerber, die Geschäftsleiterin und die Präsidentin von terre des hommes schweiz in ihrem gemeinsamen Vorwort zum Jahresbericht 2020 der Schweizer Entwicklungsorganisation. «Auf einen Schlag haben sich ihre Perspektiven nochmals deutlich verdüstert.» Das neuartige Virus habe die Welt aus den Angeln gehoben. «Durch die Corona-Pandemie droht die Ungleichheit erstmals in fast allen Ländern der Welt gleichzeitig anzusteigen.»

Ein «motivierendes Zeichen» für gerechte Nord-Süd-Beziehungen
In der Schweiz vertiefe sich der Graben zwischen jungen und älteren Menschen zusehends, so Franziska Lauper und Brigitta Gerber. Der grosse Rückhalt in der Bevölkerung für ein JA zur Konzernverantwortungsinitiative sei ein «motivierendes Zeichen dafür, dass sich sehr viele Menschen gerechtere Nord-Süd-Beziehungen wünschen».

«terre des hommes schweiz wird sich auch in anderen Bereichen für eine Schweizer Aussenpolitik einsetzen, die die Entwicklungsperspektiven von Jugendlichen im globalen Süden unterstützt», schreiben sie. Dazu gehöre der Einsatz für Klimagerechtigkeit genauso wie die Eindämmung von Waffenexporten aus der Schweiz in Bürgerkriegsländer und in Länder mit einer problematischen Menschenrechtslage.

Was terre des hommes schweiz tut
Der Jahresbericht 2020 von terre des hommes schweiz zeigt auf, was die Schweizer Entwicklungsorganisation im vergangenen Jahr in Lateinamerika, im südlichen Afrika und in der Schweiz bewirkte. Er gibt einen kompakten Überblick über die Themen, zu denen das gemeinnützige ZEWO-zertifizierte Hilfswerk seit über 60 Jahren arbeitet.

terre des hommes schweiz stärkt Jugendliche in Afrika, Lateinamerika und der Schweiz. Gemeinsam mit ihnen bekämpfen wir Armut, Gewalt und Diskriminierung und setzen uns für die Rechte von Kindern und Jugendlichen und gerechte Nord-Süd-Beziehungen ein.

 Link: Jahresbericht 2020 mit Jahresrechnung & detaillierte Jahresrechnung: https://www.terredeshommesschweiz.ch/jahresbericht

Auskunft: Franziska Lauper, Geschäftsleiterin, und Dr. Brigitta Gerber, Präsidentin, via Medienstelle

Kontakt Medienstelle: Anna Wegelin, +41 76 588 30 06, anna.wegelin@terredeshommes.ch

Foto: Helder Tavares für terre des hommes schweiz. Aufnahme aus der Arbeit unseres brasilianischen Projektpartners GCASC zum Thema Gewaltprävention.

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