imagine

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Jugendprojekt für Vielfalt und gegen Diskriminierung

Im Jahr 2001 lancierte terre des hommes schweiz eine intensive Zusammenarbeit mit Jugendlichen in der Schweiz. Daraus entwickelte sich das Projekt imagine. Heute ist dieses Projekt in Basel und Umgebung gänzlich etabliert. Bei imagine engagieren sich zahlreiche Jugendliche unentgeltlich für Vielfalt und gegen Diskriminierung.
Blau beleuchtete Bühne in der Dunkelheit, links davon ein normal beleuchteter Pavillion.
Ein Konzert auf der Hauptbühne am imagine Festival 2017 im Holzpark Klybeck.

Während in der breiten Öffentlichkeit vor allem das Festival bekannt ist, sind die Aktivitäten der Jugendlichen über das Jahr verteilt sehr vielfältig: In den selbst konzipierten Workshops setzen sich Jugendliche in Schulklassen und Jugendhäusern vertieft mit dem Thema Diskriminierung auseinander. Die Gruppe “side events” organisiert während dem ganzen Jahr thematische und musikalische Veranstaltungen. Nicht zuletzt lockt das jährlich stattfindende Festival für Vielfalt und gegen Diskriminierung tausende von Zuschauerinnen und Zuschauer in die Innenstadt und regt sie zum Nachdenken und Mitmachen an. Weiter existieren drei internationale Partnerprojekte in Kolumbien, Südafrika und Kenya, mit welchen die Jugendlichen untereinander kommunizieren und sich gegenseitig über Projektinhalte und Methoden austauschen.

imagine – das Projekt für Vielfalt und gegen Diskriminierung wird von ungefähr 50 Jugendlichen geplant, organisiert und durchgeführt. Unterstützt vom zehnköpfigen Organisationskomitee engagieren sich alle Jugendlichen in verschiedenen Arbeitsgruppen unentgeltlich. Übers Jahr gerechnet ergibt das über 5000 Stunden ehrenamtliche Eigenleistung.

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Der hohe Partizipationsgrad ist eines der Kernelemente von imagine. Jugendliche können ihre Ideen und Vorstellungen einbringen und umsetzen. Es steht ihnen eine Vielfalt von Arbeitsgruppen und Inhalte zur Auswahl, in welchen sie sich engagieren können. Diese reichen von Pädagogik, Finanzen und Fundraising, Medienarbeit und Werbung bis hin zu Booking und Technik. Neben Fachwissen in den spezifischen Bereichen, lernen die Jugendlichen auch Verantwortung zu übernehmen und erfahren Selbstwirksamkeit.

Die Sensibilisierungsarbeit von imagine beginnt intern. Während des gesamten Projektjahres setzen sich die 50 Jugendlichen Teammitglieder vertieft mit der Thematik der Diskriminierung auseinander und bestimmen Arbeitsschwerpunkte. Die Jugendlichen agieren als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Sei dies durch die thematischen Veranstaltungen während des Jahres wie die Living Library oder Podiumsdiskussionen, die schulischen und ausserschulischen Workshops, die thematische Platzgestaltung am Festival oder einfach in ihrem Freundeskreis.

Das imagine Festival hat sich in den letzten Jahren als wichtiger Bestandteil der Basler Kulturszene etabliert. Internationale, nationale und regionale Bands wechseln sich ab mit Kleinkunstdarbietungen wie Poetry-Slam oder Akrobatik. Diverse Stände mit Essen aus aller Welt sorgen für kulinarische Höhepunkte.

Daneben sorgen die side events während dem gesamten Projektjahr für diverse kulturelle Veranstaltungen. Dabei erhalten auch Nachwuchsbands die Möglichkeit, ihr Schaffen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Projekte Schweiz

Interview

«Es braucht Gegensteuer zu Ausgrenzung und Radikalismus»

imagine – das ist nicht nur ein Festival für mehr Toleranz, das jedes Jahr im Juni tolle musikalische Acts nach Basel bringt. Roger Gafner von terre des hommes schweiz stellt das Projekt von Jugendlichen für Jugendliche vor, seit bald 20 Jahren ein Kreativlabor für das Miteinander in unserer Gesellschaft.

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Projektverantwortlicher

Roger Gafner
Projekte Schweiz und Projektkoordination imagine

061 338 91 62 | Roger.Gafner(a)terredeshommes.ch

Eine interkulturelle Leseanimation für die 6.– 9. Klasse. Organisiert von Baobab Books und durchgeführt von den Jugendlichen von imagine.

BuchBesuch

Eine Leseanimation von Jugendlichen aus dem Projekt imagine für Jugendliche: Sie besuchen Ihre Schulklasse oder Ihre Bibliothek und bringen ein Buch mit, welches eine Tür in eine andere Welt öffnet. Aktuell sind dies die zwei Graphic Novels: „Der Traum von Olympia“ und „Wer die Nachtigall stört“. Hierfür haben die Jugendlichen in Zusammenarbeit mit Baobab Books jeweils einen BuchBesuch neu entwickelt, in welchem sie mit Schülerinnen und Schülern über Migration, Vorurteile und Menschenrechte ins Gespräch kommen. Diese BuchBesuche ermöglichen einen Perspektivenwechsel und tragen auf neue Weise zur interkulturellen und literalen Kompetenz bei.

Der BuchBesuch dauert zwei Lektionen. Das Buch bleibt am Ende als Geschenk in der Klasse.

Anmeldungen und weitere Auskünfte unter:
Baobab Books

Telefon 061 333 27 27
info(at)baobabbooks.ch

 

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