fbpx

1. Dezember 2021

Reto Mischler neuer Leiter Kommunikation und Fundraising

Reto-Mischler_zVg-@tdhschweiz

Medienmitteilung – Mit Reto Mischler, seit 1. September 2021 Leiter Kommunikation und Fundraising bei terre des hommes schweiz, stösst eine ausgewiesene Führungskraft zur Schweizer Entwicklungsorganisation für Jugendliche. Der Fundraisingexperte und Politikwissenschaftler aus Bern mit Jahrgang 1969 hat in namhaften regionalen, nationalen und internationalen Non-Profit-Unternehmen mitgewirkt. Er war während mehrerer Jahre im Nahen Osten und in Südostasien im Einsatz.

«terre des hommes schweiz schafft Perspektiven für Jugendliche. Gemeinsam mit meinem Team dazu einen Beitrag zu leisten, bereitet mir grosse Freude.» Das sagt Reto Mischler zu seiner neuen Tätigkeit als Leiter Kommunikation und Fundraising bei terre des hommes schweiz, wo er auch Mitglied der Geschäftsleitung ist.

Reto Mischler, geboren 1969, hat Politologie, Kommunikation und Wirtschaft an der Universität Bern studiert. Er bildete sich anschliessend zum diplomierten Fundraiser am Institut für Verbandsmanagement VMI in Fribourg aus und erlangte Expertise in Leadership, Management und Unternehmenskommunikation. Seit einiger Zeit agiert er in leitender Position in regionalen, nationalen und internationalen Organisationen. Während mehrerer Jahre war er im Nahen Osten und in Südostasien im Einsatz.

Berufliche Stationen im In- und Ausland

Reto Mischler war von 2007 bis 2011 Leiter Kommunikation, Fundraising und Finanzen sowie Mitglied der Geschäftsleitung bei Caritas Bern. Von 2011 bis 2014 engagierte er sich als Leiter Kommunikation und Fundraising im Caritas Baby Hospital in Jerusalem mit dem Schwerpunkt partizipative Entwicklung von Perspektiven für Jugendliche.

Von 2014 bis 2017 arbeitete er in Hanoi, Vietnam als Berater und Fachkraft für Kommunikation, Fundraising und Organisationsstrategie für lokale Partnerorganisationen der Organisation Brot für die Welt. Zuletzt war er von 2017 bis 2021 Leiter Kommunikation und Fundraising beim Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) Kanton Bern, wo er eine erfolgreiche Kommunikations- und Fundraisingstrategie entwickelte.

Bei terre des hommes schweiz leitet Reto Mischler ein neunköpfiges Team im Bereich Kommunikation und Fundraising. Reto Mischler hat drei Kinder und lebt mit seiner Familie in Bern. Aufgewachsen ist er im Kanton Luzern.

Über terre des hommes schweiz

terre des hommes schweiz stärkt Jugendliche in Afrika, Lateinamerika und der Schweiz. Gemeinsam mit ihnen bekämpfen wir Armut, Gewalt und Diskriminierung und setzen uns für die Rechte von Kindern und Jugendlichen und gerechte Nord-Süd-Beziehungen ein. Unsere Kernkompetenz liegt im partizipativen und lösungsorientierten Arbeiten mit Jugendlichen.

Lesen Sie auch

Mateus Nascimento ist ein junger Landwirt aus Paraíba, Brasilien.

Das Gold aus dem Nordosten Brasiliens

Couscous ist eine Speise, die im Nordosten Brasiliens so präsent ist, dass viele Brasilianer*innen nichts von ihrem afrikanischen Ursprung wissen. Das aus Maismehl hergestellte Nahrungsmittel ist ein essenzieller Bestandteil der brasilianischen Esskultur. Eines der Produkte, das versucht, sich zu etablieren, ist der «Flocão da Paixão». Doch der Kampf um die Marktanteile ist gross. Bei einem kurzen Blick durch die Regale eines Supermarktes mögen die Couscousprodukte gleich aussehen. Doch der Schein trügt. Das sogenannte «kommerzielle» Saatgut dominiert den Lebensmittelmarkt. Ein bitterer Beigeschmack: Der damit verbundene Einsatz von agrotoxischen Stoffen und die Genmodifizierung sind eine Bedrohung für Mensch und Umwelt. Mateus Nascimento,

Weiterlesen »
Jugendliche im Fadenkreuz: Vielerorts gehören Repression und Polizeigewalt zum Alltag. Foto: José Ramiro Laínez Sorto

Zivilgesellschaft unter Druck

Wenn Regierungen gezielt gegen Nichtregierungsorganisationen vorgehen, sei es mit bürokratischen Hürden, Verleumdungskampagnen oder sogar Gewalt gegen Aktivist*innen, muss terre des hommes schweiz ihre Rolle als internationale Partnerorganisation neu denken. Die Stärkung der Zivilgesellschaft ist seit jeher ein Grundpfeiler unserer Arbeit. Es sind die Partnerorganisationen in unseren Programmländern, die bedürfnisgerechte Projekte ermöglichen und mit ihrem profunden Kontextwissen einschätzen können, was wirklich gebraucht wird. Eine starke Zivilgesellschaft ist Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung. Als kritischer Gegenpart zur Politik und gleichzeitig als deren Mitgestalter setzen sich zivilgesellschaftliche Organisationen für die Rechte benachteiligter Gruppen ein. In ihrer Rolle als wichtiges Bindeglied zwischen Bevölkerung und

Weiterlesen »
Dzvinka Vovk, Teilnehmerin des Projekts MePower. Foto Timo Orubolo

Integration durch Freizeit

Krieg und Zerstörung haben sie in die Flucht getrieben. Eine Reise voller Unsicherheit und ohne Ziel. Eine Reise, die zahlreiche Ukrainer*innen dazu zwang, in der Fremde eine Heimat zu finden. Eine von ihnen ist die 17-jährige Dzvinka Vovk aus Lviv. Zusammen mit ihrer Mutter und kleinen Schwester wohnt sie seit Mitte März in der Schweiz.  Interview von Mira Agostinis, Projektmitarbeiterin MePower Dzvinka, du kannst überraschend gut Deutsch sprechen, wie kommt das? In der Ukraine besuchte ich das «Linguistische Gymnasium». Das ist eine staatliche Schule in Lviv. An dieser Schule sind Deutsch und Englisch obligatorische Schulfächer. Wie sieht dein Alltag in

Weiterlesen »
Nach oben blättern